Weine, Keller und Winzermomente
Tegerfelden: Neubau zeigt sich am Eröffnungsfest
Tegerfelden: Neubau zeigt sich am Eröffnungsfest
Um ihren Neubau gebührend einzuweihen, lud die Winzerfamilie Baumgartner letztes Wochenende zum zweitägigen Eröffnungsfest.
Hunderte Besuchende wollten sich die neue Tegerfelder Attraktion nicht entgehen lassen: Das Familiengut Baumgartner Weinbau feierte an zwei Tagen die Eröffnung seines Neubaus, der in edlem, modernem Schwarz auffällt.
Die Firma Baumgartner Weinbau AG besteht seit 51 Jahren, mittlerweile ist die dritte Generation dabei. Michel Baumgartner, der eine Sohn der Inhaber Sandra und Lukas Baumgartner, erklärte bei einer Neubau- und Kellerführung, dass der ganze Vorplatz unterkellert sei: «Damit haben wir viel mehr Möglichkeiten, können effizienter arbeiten und haben mehr Lagerkapazitäten.» So stehen rund 160 Paletten mit je 400 bis 500 Flaschen Wein zum Verkauf bereit.
In modernen Tanks reift der edle Saft, der danach teilweise noch in Holzfässer mit einem Fassungsvermögen von 1000 Litern oder bei den Barriques mit 225 Litern kommt. «Mein Bruder Noel ist gelernter Zimmermann und fertigt aus den alten Barrique-Fässern Tische, Stühle und Bars – so handeln wir nachhaltig», erzählte Michel Baumgartner. Nachhaltig sind zudem die Regenwassertanks, deren Wasser je nach Bedarf für die Vorreinigung der Weintanks oder zur Bewässerung der Reben gebraucht wird. Endlich haben die Baumgartners mehr Platz im Büro sowie für Degustationen und Events: «Vorher war das Büro in der Wohnung unserer Eltern, jetzt haben sie endlich mehr Privatsphäre», so der junge Winzer.
Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher degustierten und kauften nicht nur diverse Weine, sondern fühlten sich in den neuen Räumlichkeiten und im Festzelt sofort wohl – auch dank der verschiedenen Essensangebote, der Musik und, am wichtigsten, dem Kontakt mit der Winzerfamilie: «Wir wollen Weinmomente schaffen, denn wenn man die Winzer kennt, dann denkt man beim Weintrinken auch an die Menschen, die diesen Wein hergestellt haben», weiss Michel Baumgartner.











