Das Highlight im Dorf

«Kaiserwetter», hielten die Veranstalter nachdem Laufevent begeistert fest, das erneut viele Menschen aus der Umgebung anzog.

«Hier bekommt man zukünftige Olympiasieger und -siegerinnen im Marathon zu sehen», versprach Moderator Franco Marvulli, noch bevor die jüngsten Teilnehmenden um 17 Uhr die Strecke betraten. Bei 28 Grad, Sonne und leichter Brise hatte man auch bei der 44. Ausgabe des Sikinga-Laufs Glück mit dem Wetter. 410 Läuferinnen und Läufer aller Altersklassen stellten sich der Strecke um die Schulanlage Untersiggenthal. Zum dritten Mal fungierte die neue Sickinga-Halle als Festzentrum.

Martin Giedemann vom Organisationskomitee des STV Untersiggenthal betonte im Gespräch noch einmal die Bedeutung der grosszügigen Sponsoren, um die Auflagen einer Sportveranstaltung dieser Grösse zu erfüllen. Neben der Arbeit der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer benötigt es natürlich die Samariterinnen und Samariter vor Ort.

Vor dem Hauptevent um 19 Uhr, dem Volkslauf über 3600 Meter, wurden alle Kinder in den Kategorien U8 bis U16 geehrt – wobei im Ziel auf jeden eine Teilnehmermedaille wartete. Das Podest war nicht nur eine Option zum Klettern für die Kleinsten, sondern auch ein beliebtes Fotomotiv für die Eltern.

«Der Sikinga-Lauf ist für mich ein richtiges Dorfevent. Man muss dabei sein, das darf man nicht verpassen», hielt der ehemalige Radprofi Franco Marvulli fest. Am besten vertreten waren natürlich die beiden einheimischen Vereine – der STV Untersiggenthal und der TV Obersiggenthal. Ein Teilnehmer kam sogar extra aus Belgien, wo er bereits eine Medaille in der nationalen Meisterschaft über die 800-Meter-Distanz erringen konnte. Zudem hielten die Urgesteine Claude Racine und Max Schmid ihre Bestmarke – sie waren tatsächlich bei allen bisherigen 44 Läufen dabei.