Wenn das Freibad zur Hundewiese wird
Baden: Wer am Wochenende im Terrassenbad Baden ins Wasser wollte, musste aufpassen, nicht von einem Vierbeiner überholt zu werden.
Normalerweise heisst es im Freibad: Menschen rein, Hunde raus. Zum Saisonabschluss am vergangenen Wochenende war es genau umgekehrt. Zahlreiche Vierbeiner eroberten das Terrassenbad Baden und machten aus dem Schwimmbecken eine Hundeparty.
Eine Hundeoase
Während die einen elegant ihre Bahnen zogen, gingen andere lieber auf Tauchstation oder sorgten beim Sprung ins Nass für ordentlich Spritzwasser. Und mittendrin: zahlreiche Besucherinnen und Besucher, die sich dieses ungewöhnliche Spektakel nicht entgehen lassen wollten. Viele kamen mit Hund, andere, weil sie sehen wollten, was passiert, wenn sich ein Freibad für einmal komplett in eine Hundeoase verwandelt.
Das Wetter zeigte sich bei sommerlichen 26 Grad am Samstag Ende September von seiner besten Seite. Organisatorin Marisa Nussli freute sich darüber besonders. «Ich habe dieses Wetter bestellt», erzählte sie lachend. Für den Sonntag rechnete sie sogar mit noch mehr Besucherinnen und Besuchern. Zum einen solle es weiterhin schön und warm bleiben, zum anderen stünde am Sonntag mehr Zeit für einen Ausflug ins Terrassenbad zur Verfügung.
Gut erzogen
Organisiert wurde der Anlass von der Stadt Baden mit der Hundeschule Work 4 Dogs. Und dass bei so vielen Hunden alles klappte, war kein Zufall. Ein grosses Helferteam kümmerte sich darum, dass es auf und neben dem Wasser entspannt blieb. Marisa Nussli weiss diesen Einsatz zu schätzen: «Ohne unsere Helferinnen und Helfer wäre ein solcher Anlass nicht möglich. Es macht mich stolz, mit so einem tollen Team zusammenarbeiten zu dürfen.»
Am Ende zeigte sich, dass Wasser, Hunde und sommerliches Wetter eine spezielle Mischung ergeben. Für die Vierbeiner war es jedenfalls ein Saisonabschluss nach ihrem Geschmack.







