Geselligkeit, «Glismets» und Glace

Untersiggenthal: Schminken lassen, hüpfen und schlemmen am Sunnhalde-Fäscht

Ob Hüpfburg-Aufsicht, Sunnhalde-Bewohnerinnen oder Vorstand und Mitarbeitende: Lebensfreude heisst das Motto. Geschäftsleiter Christoph Ziörjen kann sogar beruhigt einmal kurz die Augen schliessen (rechts).Bilder: Malini Gloor

Ob Hüpfburg-Aufsicht, Sunnhalde-Bewohnerinnen oder Vorstand und Mitarbeitende: Lebensfreude heisst das Motto. Geschäftsleiter Christoph Ziörjen kann sogar beruhigt einmal kurz die Augen schliessen (rechts).Bilder: Malini Gloor

Yves Suter, Cham: «Ich besuche mit meiner Familie meine Oma beziehungsweise Uroma. Ich bin froh, dass sie hier ist, denn den Menschen wird viel geboten. Das Fest hält für Jung und Alt etwas bereit, sodass wir den ganzen Tag hier verbringen.»

Yves Suter, Cham: «Ich besuche mit meiner Familie meine Oma beziehungsweise Uroma. Ich bin froh, dass sie hier ist, denn den Menschen wird viel geboten. Das Fest hält für Jung und Alt etwas bereit, sodass wir den ganzen Tag hier verbringen.»

Gertrud Suter, Untersiggenthal: «Ich wohne seit einem Jahr hier und empfinde es als schöne Genugtuung, dass ich mit den Händen Collagenkarten oder Stricksachen fertigen kann. So bin ich nicht nur zum Warten verurteilt, sondern habe eine positive Beschäftigung.»

Gertrud Suter, Untersiggenthal: «Ich wohne seit einem Jahr hier und empfinde es als schöne Genugtuung, dass ich mit den Händen Collagenkarten oder Stricksachen fertigen kann. So bin ich nicht nur zum Warten verurteilt, sondern habe eine positive Beschäftigung.»

Anita Zimmermann, Ehrendingen: «Ich bin Leiterin der Aktivierung und verkaufe mit den Bewohnenden deren selbst gemachte Sachen. Es freut uns sehr, dass so viel gekauft wurde. Es ist für Menschen wichtig, dass sie kreativ sein und etwas bewegen können.»

Anita Zimmermann, Ehrendingen: «Ich bin Leiterin der Aktivierung und verkaufe mit den Bewohnenden deren selbst gemachte Sachen. Es freut uns sehr, dass so viel gekauft wurde. Es ist für Menschen wichtig, dass sie kreativ sein und etwas bewegen können.»

Alkmini, Windisch: «Ich war mit meiner Familie vorher in der Landi. Dort habe ich den Flyer für das Sunnhalde-Fäscht gesehen und wollte unbedingt hin, um mir ein Füchsli schminken zu lassen. Ich habe der Frau gesagt, dass es mir sehr gut gefalle.»

Alkmini, Windisch: «Ich war mit meiner Familie vorher in der Landi. Dort habe ich den Flyer für das Sunnhalde-Fäscht gesehen und wollte unbedingt hin, um mir ein Füchsli schminken zu lassen. Ich habe der Frau gesagt, dass es mir sehr gut gefalle.»

Adrian Barben, Turgi: «Meine Frau und ich wurden zum dritten Mal für das Kinderschminken angefragt. Wir machen das sehr gern. Ich bin zwar nur für die Klebetattoos zuständig, aber es freut mich, dass auch Erwachsene sich schminken lassen.»

Adrian Barben, Turgi: «Meine Frau und ich wurden zum dritten Mal für das Kinderschminken angefragt. Wir machen das sehr gern. Ich bin zwar nur für die Klebetattoos zuständig, aber es freut mich, dass auch Erwachsene sich schminken lassen.»

Untersiggenthal: Schminken lassen, hüpfen und schlemmen am Sunnhalde-Fäscht

Zum vierten Mal fand das Sunnhalde-Fäscht des gleichnamigen Seniorenzentrums statt. Das Programm richtete sich an alle Generationen.

Das vierte Sunnhalde-Fäscht lockte am Samstag rund 400 Besuchende ins Seniorenzentrum nach Untersiggenthal. Das Programm hielt für alle spannende und unterhaltsame Angebote bereit. So gab es nicht nur unterschiedlichste lokale Stände, an denen man Gemüse und Früchte, Selbstgemachtes der Bewohnenden, Schmuck oder Dekostücke kaufen konnte, sondern auch viel Kulinarisches. Der Männerchor Turgi und Untersiggenthal sowie der Sunnhalde-Bewohnerchor sangen, die Siggebärg-Örgeler spielten, und spannende, gut verständliche Fachvorträge zu Themen des Alters lieferten wissenswerte Informationen.

Geschäftsleiter Christoph Ziörjen erzählte, dass das Zentrum keine Insel sein wolle: «Wir wollen ein Teil des Dorfes sein, Bewohnende und die Bevölkerung sollen sich vermischen. So kann man bei uns immer einen Kaffee trinken oder etwas essen und miteinander plaudern.» Er und sein über 70-köpfiges Team möchten die Menschen im Seniorenzentrum zurück in die Gesellschaft bringen oder die Gesellschaft zu ihnen: «Wenn beispielsweise Kinder da sind, ist die Atmosphäre gleich anders.» Zur guten Atmosphäre trägt zum Beispiel bei, dass man seine Katze mitbringen darf, wenn man sich noch um sie kümmern kann: «Wir wollen Dinge möglich machen, nicht verbieten», so der Geschäftsleiter.